Chicken of Exo Evolution


Lebende Hühner in einem Museum.

Das hat man in Karlsruhe noch nie gesehen.Doch der Künstler Koen Vanmechelen setzt genau das mit dem ZKM Karlsruhe um.

Sein Werk nenn sich „La Biomista – Cosmopolitan Chicken Projekt“ geschaffen, im Jahr 2015, und ist eine Mixed-Media-Installation.

Der Künstler lebt und arbeitet in Genk, Belgien, und lebt auf einer Farm, welche er als lebendiges Studio beschreibt. Er malt, zeichnet, baut Skulpturen und Installationen.

„La Biomista“ existiert schon seit 25 Jahren und besteht darin, dass Hühnerarten aus verschiedensten Ecken der Welt gekreuzt werden um das „Cosmopolitan Chicken“ zu züchten.  Ein multidisziplinäres, künsterlisch-wissenschaftliches Projekt.

Es wird aus jedem Land ein Huhn ausgesucht, welches etwas über das Land aussagt woher es kommt.

Der Künstler bezieht sich auf die Verbindung zwischen den Spezies, Tier und Mensch. Der Mensch halte sich für den Mittelpunkt der Erde, sei aber nur ein Teil des Spiels.

Er glaubt an die Vereinbarkeit von der Kreativität der Kunst und wissenschaftlichen Fakten, als eine kosmopolitische Renaissance.

Die Installation besteht aus vier Teilen.

Einer Fotowand aus Hühnerköpfen im Profil, von welchen man sich, wie von Mona Lisa, dauerhaft beobachtet fühlt.

An der Wand ist ein überdimensioniertes Ei befestigt.

Der zweite Teil besteht aus einem Glaskasten, in dem ein Stuhl steht.

Der Kasten ist für den Besucher betretbar und ermöglicht die interaktive Beteiligung an Vanmechelens Kunst.

Der dritte Teil ist eine Decken-Lichtkonstruktion von Wärmelampen, exakt  angeordnet.

Der letzte Teil ist wohl der meistdiskutierteste von allen.

Ein großer Käfig mit lebenden Hühnern in einem Museum ist nicht leicht umzusetzen und hat viele Fragen aufgeworfen.

Ist das Tierquälerei für die Kunst? Muss das sein?

Um Kritikern Einhalt zu gebieten, den Hühnern geht es gut, die Henne legt Eier und sie haben einen, den Tieren angemessenen, gesunden Lebensraum.

Das Entré der Exo Evolution.
Das Entré der Exo Evolution.